Gefahr erkannt, benannt und schon verbannt

gefährliche Wegweiser

Die Verkehrszeichen an der Kreuzung Pressburger Reichsstraße (B9) – Krüklstraße im Zentrum der Stadt Hainburg an der Donau (AUT-NÖ) sind oftmals „Opfer“ von Verkehrsverstößen von LKW-Fahrern, die die Vorankündigung der geltenden Höhenbeschränkung auf der B9 für Hainburg mißachten. Anstelle den beschilderten Fahrtrouten, die eine weitläufige Umfahrung der Stadt und somit des Wiener Tors zu folgen, das eine Höhenbeschränkung von 3,5m aufweist, versuchen es immer wieder, überwiegend die Lenker von Sattelzügen, Hainburg zu durchfahren. Vom Osten her kommend (Bratislava) ist die letzte Möglichkeit an einer geregelten Kreuzung umzukehren, besagte durch Lichtzeichen geregelte Kreuzung. Dabei passiert es dann in unregelmäßigen Abständen, daß jene an der Kreuzung angebrachte Gruppe von Wegweisern zu Lokal- und Bereichszielen (gem. § 53/13d) beschädigt oder gar vollständig umgemäht werden. (Siehe Momentaufnahme).

Am 28. Juli mittags dokumentierten wir einen Zustand dieser Wegweiser, der mit der Thematik von Unfallursachen und Unfallfolgen vertrauten sachkundigen Personen einen Schauer über den Rücken liefen ließ. Offensichtlich wurde wieder bei einem vorangegangenen Wendemanöver diese Verkehrszeichengruppe in ihrer Position verändert. Diesmal allerdings so, daß der Ständer auf dem die Tafeln angebracht sind der Fahrbahn zugeneigt wurde und die Kanten der sechs Verkehrszeichen parallel zum Straßenverlauf des abbiegenden Verkehrs den Straßenbenützern entgegenragten. Dies ist insofern ein äußerst gefährlicher Zustand, weil gerade diese Straßenstelle unzählige Lenker von einspurigen Fahrzeugen, wie Mopeds und Fahrrädern passieren, die vom Bergbad nach Hause fahren. Sollte, was oftmals die Ursache von schwersten Verkehrsunfällen ist, der Lenker eines mehrspurigen Kraftfahrzeuges den Lenker eines einspurigen Fahrzeuges beim Abbiegen oder einem Spurwechsel schneiden, ist die Kollisionsgefahr des Letztgenannten mit den ihm entgegengerichteten Kanten sehr wahrscheinlich und hätte schlimmste Verletzungen bis hin zur Gliedmaßenabtrennung zur Folge.

Schon am nächsten Tag, nachdem wir den ressortzuständigen Stadtrat Pagacs informierten war der ordnungsgemäße Zustand wieder hergestelltSchon am nächsten Tag, nachdem wir den ressortzuständigen Stadtrat Pagacs informierten, war der ordnungsgemäße Zustand wieder hergestellt

Am nächsten Tag hatten wir im Zuge des Lokalaugenscheins zur Causa „ÖBB – Spielplatz“ die Möglichkeit dem zuständigen Stadtrat für Verkehr, Paul Pagacs (BLH) diese Verkehrsgefährdung vor Ort zu zeigen. Bereits am Vormittag des darauffolgenden Tages, den 30.7. um 11:50 Uhr konnten wir die Arbeiten eines Mitarbeiters des Bauhofs wahrnehmen, der die Verkehrszeichen wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand brachte.

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