Die Sprache geht den Bach hinunter, das Imperium schlägt zurück!

Heute erreichte unseren Redakteur ein Schreiben der Stadtgemeinde Hainburg mit der Anrede: „Sehr geehrte Herr …“. Die Behörde urgierte bei dem Adressaten die gebührenpflichtige Anmeldung seines Hundes.

Stadtgemeinde Hainburg/D. per EINSCHREIBENBehördenschreiben am 31.8.09 eingetroffen

Daß die Gemeinde im Recht ist, diesen Formfehler zu monieren, sei hier außer Frage gestellt; die Form der Anrede läßt jedoch nachhaltige Schlüsse auf die Akribie und Sorgfalt des Gemeindeamts (und des Stadtamtsdirektors RIEDER, der dieses Schreiben ja mit seiner Unterschrift versehen, und damit auch eine Lesebestätigung abgegeben hat!) zu.

Aber richtig amüsant wird die Causa erst dadurch, dass unser Redakteur in der abgelaufenen Woche am 26.8. eine verbale Auseinandersetzung mit Bgm. KINDL ausfocht, während der der Vorwurf der mangelhaften Ausübung der Obliegenheiten des Bürgermeisters ausgesprochen wurde, was mit einer Reihe von ausnehmend persönlichen Attacken durch Herrn KINDL quittiert wurde (wir haben darüber berichtet). Die Vorwürfe gegen den Bürgermeister konnten dadurch zwar nicht entkräftet werden, jedoch ist sein Bemühen, diesen Eindruck zu verwischen, mit der Einforderung der Hundeabgabe von etwas mehr als € 6.- (!) klar zu erkennen. Leider ist der Hund  bereits 3 Jahre alt. Daher ist der Vorwurf seitens unseres Redakteurs damit nicht nur nicht aus der Welt geräumt, im Gegenteil!

Und der etwas amare Beigeschmack der Retaliation bleibt. Einfach jämmerlich!
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