Wahl der Sonderbriefmarke für die Landesausstellung 2011 im Römerland Carnuntum

Die Werke der Nachwuchskünstler

(Hainburg) Der Initiative von Wolfgang RIEDMAYER vom Kultur- und Verschönerungsverein Hainburg/D. sowie Walter PEISSER, Obmann des Briefmarkenvereins Hainburg hat es die Landesausstellung im Römerland Carnuntum zu verdanken, daß die Österreichische Post AG dieser bedeutenden Großveranstaltung im Jahr 2011 eine eigene Sonderbriefmarke widmet. Allerdings ist auch bedeutend und vorzuheben, daß letztlich die Stadtgemeinde Hainburg unter Bürgermeister Karl KINDL durch einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluß die notwendige Garantieerklärung über die Abnahme von 45.000 Briefmarken abgegeben hat, ohne die die Projektumsetzung nicht möglich gewesen wäre, weil dies eine Vorgabe der Österreichischen Post AG ist. Die Post AG bringt jährlich zwischen 50 und 55 Sonderbriefmarken auf den Markt, die überwiegend von Philatelisten bezogen werden und als begehrte Sammlerstücke in Alben ihren Verbleib finden.

Nachdem die formellen Erfordernisse erfüllt waren, waren die Jungkünstler der Malakademie Hainburg, eine Einrichtung der Malakademien des Landes Niederösterreichs unter der Leitung von Dr. Leopold KOGLER, mit der ehrenvollen Aufgabe betraut, Entwürfe für die Sonderbriefmarke zu kreieren. Die künstlerische Einrichtung in Hainburg/D. steht unter der Leitung von Werner GENITHEIM und wird von der Organisatorin Daniela SCHMID betreut. Zu einem Ereignis der besonderen Art, bei dem aus den 14 der Öffentlichkeit (siehe Foto oben) präsentierten Kunstwerken von der Jury jenes ausgewählt wurde, das die Vorderseite der Sonderbriefmarke zieren wird, wurde am 3. Oktober 2009 nach Hainburg an der Donau am Hauptplatz in die Räumlichkeiten der Malakademie Hainburg geladen.

Erfreulich, daß diese Veranstaltung so viele Menschen interessierte, und sie kamen so zahlreich, daß tatsächlich alle Plätze bis zum Stiegenaufgang belegt waren. Die Jury setzte sich aus folgenden Personen zusammen: die Bürgermeister der Trägergemeinden der LA 2011 Hainburg/D., Bad Deutsch Altenburg und Petronell-Carnuntum, KINDL, GITTEL, SCHEUMBAUER, dem Leiter der NÖ Malakademien Dr. KOGLER, dem Vertreter der Abteilung Philatelie der Österreichischen Post AG, SCHMIED sowie dem Pressesprecher der Post AG, HOMOLA.

Der Konzernsprecher der Österreichischen Post AG, Michael HOMOLA bei der Überreichung der "persönlichen Briefmarken", die aus allen präsentierten Exponaten für deren Künstler gemacht wurdenDer Konzernsprecher der Österreichischen Post AG, Michael HOMOLA bei der Überreichung der „persönlichen Briefmarken“, die aus allen präsentierten Exponaten für deren Künstler gemacht wurden

Nachdem die Veranstaltung feierlich eröffnet wurde, die Besucher die Exponate begutachten konnten und verköstigt wurden, zog sich die Jury in dem abgeschirmten Bereich zur Beratung zurück. Ein schwieriges Unterfangen das „beste“ Werk zu wählen, da dem Betrachter ein Werk in einem Größenverhältnis vor Augen geführt wird, dessen zweckmäßige Ausrichtung jedoch darin, besteht in der Größe einer Briefmarke ebenso bedeutende Ausdruckskraft haben zu müssen. Und die Überraschung war dann groß, daß ausgerechnet ein Exponat, an dem fünf Nachwuchskünstler gestalterisch mitgewirkt haben, zum Sieger erklärt wurde. An diesem Werk, einem Aquarell, waren die Geschwister Michael und Monika OZIOM (Hainburg), Patricia SCHUBRISCH (Schönfeld), Philip JOCHA (Hainburg) sowie Melissa FRANK (Potzneusiedl) beteiligt. Michael OZIOM konnte der Veranstaltung aus gesundheitlichen Gründen leider nicht beiwohnen – auf diesem Wege wünschen wir baldige Besserung.

v.l.n.re.: Walter PEISSER, Daniela SCHMID, Josef GITTEL, Ingrid SCHEUMBAUER, Melissa FRANK, Monika OZIOM, Patricia SCHUBIRSCH, Wolfgang RIEDMAYER, Philip JOCHA, Dr. Leopold KOGLER, Karl KINDL, Michaela EDLINGER, Michael HOMOLA und Günter SCHMIEDv.l.n.re.: Walter PEISSER, Daniela SCHMID, Josef GITTEL, Ingrid SCHEUMBAUER, Melissa FRANK, Monika OZIOM, Patricia SCHUBIRSCH, Wolfgang RIEDMAYER, Philip JOCHA, Dr. Leopold KOGLER, Karl KINDL, Michaela EDLINGER, Michael HOMOLA und Günter SCHMIED

Prämiert wurde die Auswahl zusätzlich mit Gutscheinen, aber was als Einzigartigkeit zu bezeichnen ist, daß die Österreichische Post AG von jedem der zur Auswahl gelangten Kunstwerke eine Kleinauflage von Briefmarken anfertigen ließ, die der Konzernsprecher Michael HOMOLA persönlich überreichte.

Abgesehen davon, daß die Sonderbriefmarke zur Landesausstellung 2011 „Römerland Carnuntum – Erobern und Entdecken„, über die Verschleißstellen der Post vertrieben werden wird, besteht nach Auskunft des Bürgermeisters KINDL die Möglichkeit, diese auch via Stadtamt Hainburg zu beziehen. Über den Zeitpunkt und die genauen Bezugsmodalitäten werden wir unsere Leser noch gesondert informieren.

Dieses Bild wird die Sonderbriefmarke zur NÖ Landesausstellung im Römerland Carnuntum 2011 zierenDieses Bild wird die Sonderbriefmarke zur NÖ Landesausstellung im Römerland Carnuntum 2011 zieren

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