4. Regionalforum zur Landesausstellung 2011 – Präsentation der Werbelinie

Werbung für NÖ Landesausstellung 2011(Hainburg) Für den 10.6.2010 erging die Einladung zum 4. Regionalforum in der Kulturfabrik Hainburg zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2011 „Erobern und Entdecken“ im Römerland Carnuntum. Gefolgt waren dieser, wie auch zuvor dem 3. Regionalforum, zahlreiche Beteiligte und Interessierte. Bernhard FISCHERS Zwischenbericht zum Status Quo beinhaltete die Angabe, daß über 100 Projekte eingereicht wurden, deren Sichtung gegenwärtig noch laufe. Aus unserer Sicht sehr positiv, die Präsentation des „Bewegungsraumes Römerland“, der ein neues Radwegnetz mit einer Gesamtlänge von rund 380 Km beinhaltet. Ein „Carnuntum-Radweg“ mit einer Länge von 64 Km wird Wien und Carnuntum über die Anfahrtsroute Schloßhof verbinden. Unter der Bezeichnung „Fabelhafte Wanderwelten“ werden Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 180 Km errichtet, deren einzelne Etappen 13 bis 60 Km Länge beinhalten. Eine Verknüpfung mit dem Offert, das Radwegenetz mit Leihrädern in Anspruch zu nehmen, gab es durch die Präsentation der nextbike-Radverleihstationen der Firma PRO Umwelt GmbH, über das wir gesondert berichteten. Eine geplante Gladiatorenschule in Bad Deutsch-Altenburg wird mit Sicherheit ein wesentlicher Anreiz für das junge Publikum sein.

Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Vorstellung der fertig gestellten Werbelinie für die NÖ Landesausstellung 2011 dar. Nachdem die Werbepsychologie, wie den Anwesenden von den Machern erläutert wurde, bis ins letzte Detail ausgeschöpft wurde, bleibt zu hoffen, daß diese die Menschen auch tatsächlich ansprechen und in die Region ziehen wird. Bezeichnet wurde sie von der ausführenden Werbefirma als auch von Landesrätin Dr. Petra BOHUSLAV als „pfeiffend“. So sollen u.a. Plakate in unterschiedlichen Größen, Folder und ein eigens entwickelter Film Besucher in die Region locken.

Mag. Hermann DIKOWITSCH (NÖ Kulturwirtschaft GmbH) strich hervor, daß Landeshauptmann PRÖLL die Finanzierungen der Projekte der Trägergemeinden Petronell-Carnuntum, Bad Deutsch-Altenburg und Hainburg/Donau zur Landesausstellung 2011 in den letzten Tagen sichergestellt hat. Im Anschluß an die Veranstaltung führen wir deshalb Interviews mit deren Bürgermeistern.

v.l.n.r.: Bgm. Karl Kindl, Stadtamtsdirektor Erich Rieder, Gemeindesekretärin Ingrid Wolfram, Bgm. Ernest Windholz, Bezirkshauptmann Dr. Martin Steinhauser und BgmIn. Ingrid Scheumbauer

v.l.n.r.: Bgm. Karl Kindl, Stadtamtsdirektor Erich Rieder, Gemeindesekretärin Ingrid Wolfram, Bgm. Ernest Windholz, Bezirkshauptmann Dr. Martin Steinhauser und BgmIn. Ingrid Scheumbauer

Petronell-Carnuntum

Bürgermeisterin Ingrid SCHEUMBAUER zeigte sich zurückhaltend auf die Frage nach den Projekten, für die Petronell-Carnuntum öffentliche Gelder der Steuerzahler erhält. Sie gab an, der bevorstehenden Gemeinderatssitzung nicht vorgreifen zu wollen, in der einschlägige Beschlüsse erst gefaßt werden sollen. Irgendwie seltsam – Geldmittel aus dem Steuertopf hat SCHEUMBAUER bereits zugesagt bekommen, aber die Öffentlichkeit soll Information erst erhalten, wenn der Gemeinderat Beschlüsse gefaßt hat?!

Hainburg an der Donau

Auskunftsfreudiger war Bürgermeister Karl KINDL aus Hainburg. Er teilte mit, daß unterschiedliche Fördertöpfe angezapft werden konnten. Hainburg setzt damit u.a. die Renovierung des Gebäudes der Musik-Schule um – der NÖ Jägermeistertag werde innerhalb der Landesausstellung abgehalten sowie eine Marschmusikwertung bei der mit hohem Publikumsinteresse gerechnet wird. Auch seien die Gelder für Infrastrukturmaßnahmen jetzt gesichert, so das Hainburger Stadtoberhaupt.

Bad Deutsch-Altenburg

Auf die Frage nach den Finanzzierungszusagen für Bad Deutsch-Altenburg an Bürgermeister Ernest WINDHOLZ sprudelte es regelrecht aus dieser Informationsquelle: Revitalisierung des Kurparks, Errichtung eines Parkplatzes beim Museum, ein Bepflanzungskonzept für die ganze Gemeinde, die Gestaltung des Hauptplatzes, Verkehrsleitbilder und Infrastrukturmaßnahmen bis hin zur Unterstützung bei der Errichtung von etwa 15 Skulpturen u.a. römischer Kaiser, die an neuralgischen Punkten im Gemeindegebiet etabliert werden, seien darin erfaßt. Übrigens auch eine Maßnahme, von der auch Hainburg bei der Anreise seiner Gäste über die B9 von Wien kommend profitieren werde, da sich eine Statue entlang dieser Fahrtroute an der Kreuzung B9/Hainburger Straße befinden wird. WINDHOLZ äußerte sich „absolut zufrieden“ über das Ergebnis der Finanzverhandlungen mit dem Land Niederösterreich, das der Gemeinde eine Unterstützung von 1,3 Mio Euro einbringe. Dieses Resultat stellt das Gegenteil von im Vorfeld seitens Kritiker prognostizierter Verhandlungsergebnisse dar, so WINDHOLZ.

Die Vorarbeiten für die Errichtung einer Säule mit einem sitzenden Jupiter an der Kreuzung B9/Hainburger Straße in Bad Deutsch Altenburg sind bereits angelaufen

Die Vorarbeiten für die Errichtung einer Säule mit einem sitzenden Jupiter an der Kreuzung B9/Hainburger Straße in Bad Deutsch Altenburg sind bereits angelaufen

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