Gemeinde Prellenkirchen reagierte prompt auf Kritik zu Werbetafeln

(Prellenkirchen) Auf unsere Reportage „Fragliche Ortsbildpflege in Prellenkirchen – ÖVP-Gemeinderat Köhler schweigt“ vom 31.5 reagierte ÖVP-Bürgermeister Johann KÖCK offensichtlich Zug um Zug. Kaum hatten wir die großflächigen Werbungen für den Tag der offenen Tür, der bereits im Mai 2010 (!) abgehalten wurde, öffentlich gemacht, wurde die Entfernung der Veranstaltungshinweise veranlaßt.

Ortsbild PrellenkirchenOrtsbild Prellenkirchen: die Veranstaltungshinweise zum Tag der offenen Tür wurden entfernt – die Werbetafeln an allen Ortseinfahren bleiben …

Wie berichtet, war das Mitglied des Arbeitsausschusses für Ortsverschönerung, GR Eduard KÖHLER (ÖVP) im Zuge unserer Recherchen nicht gewillt eine Stellungnahme zu dem Sachverhalt abzugeben. Dessen fragwürdiges Verhalten als gewählter Gemeindevertreter dürfte jedoch nunmehr erklärbar sein: Gemeinderat KÖHLER hat unmittelbar nach unserer Veröffentlichung sein Gemeinderatsmandat zurückgelegt. Er steht seit Herbst des vergangenen Jahres im Mittelpunkt eines Strafverfahrens und wurde jüngst zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von 3 Jahren vom Landesgericht Korneuburg (AZ: 630 Hv 7/10h) verurteilt. KÖHLER hat gegen das Urteil Rechtsmittel eingebracht – es ist somit nicht rechtskräftig, aber folglich sein Gemeinderatsmandat am 1. Juni 2011 mit sofortiger Wirkung zurückgelegt. Dies wurde uns auf Anfrage vom Gemeindesekretariat am 8.6. bestätigt.

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